NAMEN UND NACHRICHTEN

Schreckens­regime

ALNO Die Pleite des Küchenherstellers kann teuer werden. Investoren sinnen auf Rache.

GE­HEIM­NIS­VOLL Alno-CEO Chris­ti­an Bren­ner (Han­dy­schnapp­schuss) steht in der Kri­tik. Der bör­sen­no­tier­te Kon­zern gibt kei­ne Bil­der des Has­tor-Ver­trau­ten her­aus.

Bis ge­stan­de­ne Ma­na­ger wei­nen, muss so ei­ni­ges pas­sie­ren. Seit Deutsch­lands här­tes­ter Un­ter­neh­mer­clan, die bos­nisch­stäm­mi­ge Fa­mi­lie Has­tor, über den Kü­chen­her­stel­ler Alno herrscht, ge­hö­ren feuch­te Au­gen zur Nor­ma­li­tät. Es sind Trä­nen der Angst.

Mit­te No­vem­ber 2016: Kaum zwei Tage nach­dem Chris­ti­an Be­cker (41), Ge­schäfts­füh­rer und en­ger Ver­trau­ter der Fa­mi­lie, den Auf­sichts­rats­vor­sitz er­klom­men hat, flat­tert Al­nos Top­ma­na­gern ein Schrei­ben auf den Tisch. Die Bot­schaft: Wir ver­trau­en euch nicht.

Bald dar­auf schi­cken die Has­tors Chris­ti­an Bren­ner (37) als CFO in den Vor­stand. In­zwi­schen ist er auch CEO, und von den 25 wich­tigs­ten Füh­rungs­kräf­ten sind ge­ra­de noch drei an Bord. Im Vor­stand ist ein­zig CSO An­dre­as Sand­mann (53) üb­rig. Die Kla­gen vor dem Ar­beits­ge­richt häu­fen sich. „So et­was habe ich noch nie er­lebt“, be­rich­ten Be­trof­fe­ne. „So kann man mit Men­schen nicht um­ge­hen.“ Ähn­lich un­sanft läuft es im Auf­sichts­rat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2017.