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Ciao Google

HERE CEO Overbeek baut eine starke Allianz. Conti steigt ein, andere verhandeln.

DEAL­MA­KER Here-CEO Ed­zard Over­beek dockt neue In­ves­to­ren an

Eine Di­gi­tal­platt­form aus Deutsch­land, die sich ge­gen Goog­le durch­setzt? Schien lan­ge un­denk­bar. Doch nun sieht es so aus, als wür­den aus­ge­rech­net deut­sche Au­to­kon­zer­ne die Do­mi­nanz des Tech-Rie­sen durch­bre­chen.

Daim­ler, BMW und Audi ha­ben den Kar­ten­dienst Here vor zwei Jah­ren für 2,8 Mil­li­ar­den Euro über­nom­men, um beim au­to­no­men Fah­ren nicht auf Googles Da­ten an­ge­wie­sen zu sein. Das Kal­kül geht auf. Die Deut­schen sind drauf und dran, den Ri­va­len aus Moun­tain View in ei­nem Zu­kunfts­feld ab­zu­hän­gen.

CEO Ed­zard Over­beek (49), an­fangs skep­tisch be­äugt, will aus ei­nem An­bie­ter von Kar­ten­ma­te­ri­al eine all­um­fas­sen­de Da­ten­platt­form ma­chen: Von Fahr­zeu­gen bis Fracht wol­len die Ber­li­ner al­les er­fas­sen und or­ten, was sich be­wegt, zen­ti­me­ter­ge­nau, selbst in­ner­halb von Ge­bäu­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2017.