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„Man wächst daran oder man versagt“

NESTLÉ CEO Mark Schneider (51) über seine Pläne mit dem größten Nahrungsmittelhersteller der Welt, den Angriff des Investors Daniel Loeb und einsame Joggingrunden am Genfer See.

SHOO­TING­STAR Mark Schnei­der hat mit dem Ge­sund­heits­kon­zern Fre­se­ni­us die In­ves­to­ren­ge­mein­de ver­zückt, nun soll er das Kunst­stück in der Cham­pi­ons Le­ague wie­der­ho­len: als CEO des welt­größ­ten Nah­rungs­mit­tel­her­stel­lers Nest­lé

MM Herr Schnei­der, Sie sind An­fang des Jah­res zum Chef des Nah­rungs­mit­tel­gi­gan­ten Nest­lé auf­ge­stie­gen. Wie be­kommt Ih­nen die Hö­hen­luft?

MARK SCHNEI­DER Ich füh­le mich aus­ge­spro­chen wohl. Ich be­wun­de­re Nest­lé seit mei­ner Stu­di­en­zeit in der Schweiz und ken­ne die Ent­schei­der im Kon­zern seit über zehn Jah­ren recht gut, weil sich die Ge­sund­heits­spar­te mit dem Kern­ge­schäft von Fre­se­ni­us über­schnei­det. Ich wuss­te also recht ge­nau, was mich er­war­tet.

Sel­ten wa­ren die Er­war­tun­gen an ei­nen neu­en Kon­zern­len­ker so hoch. Bei Fre­se­ni­us wa­ren Sie ein Shoo­ting­star, Nest­lé-Über­va­ter Pe­ter Bra­beck-Let­ma­the be­zeich­net Sie als den wohl bes­ten deut­schen CEO, Ana­lys­ten und In­ves­to­ren set­zen nun auf den Um­bau des welt­größ­ten Nah­rungs­mit­tel­her­stel­lers. Wie ge­hen Sie da­mit um?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2017.