GELDANLAGE FÜR HEDONISTEN

Königliche Auster

Rolex beherrschte die jüngsten Auktionen. Der Preis für rare Exemplare wird weiter steigen.

RAR Die „Bao Dai“ (l.) und eine für 47 000 Euro ver­stei­ger­te „Day­to­na“

Die Früh­jahrs­auk­tio­nen sel­te­ner Uh­ren in Genf do­mi­nier­te in die­sem Jahr eine Mar­ke: Ro­lex. Star­auk­tio­na­tor Au­rel Bacs fei­er­te bei Phil­lips ei­nen neu­en Ro­lex-Preis­re­kord. Für eine gol­de­ne „Oys­ter Per­pe­tu­al“ mit Voll­ka­len­der und Mond­pha­se von 1952 wur­den 5,1 Mil­lio­nen Schwei­zer Fran­ken ge­zahlt. Die Uhr ge­hör­te dem letz­ten viet­na­me­si­schen Kai­ser Bao Dai. Den zweit- und viert­höchs­ten je für eine Ro­lex ge­zahl­ten Auk­ti­ons­preis konn­te Bacs eben­falls aus­ru­fen. Bei Chris­tie's tru­gen vier der fünf Toplo­se die mar­kan­te Kro­ne.

Das zeigt: Ro­lex ist bei Samm­lern nach wie vor ex­trem be­gehrt. Und dar­an wird sich auch so schnell nichts än­dern. Für be­stimm­te Vin­ta­ge­mo­del­le wer­den die Prei­se wei­ter stei­gen.

Die Grün­de für die­se an­hal­ten­de Do­mi­nanz: Durch die kon­sis­ten­te Mo­dell­po­li­tik, die über Jahr­zehn­te kaum ver­än­dert wur­de, hat Ro­lex den höchs­ten Wie­der­er­ken­nungs­wert. Bis heu­te pas­sen die ro­bus­ten Mo­del­le zur gän­gi­gen Vor­stel­lung von ex­klu­si­vem Life­style, Aben­teu­er und Sport. Prä­gend sind die was­ser­dich­ten Ge­häu­se in der Oyster­Form, bei der Kro­ne und Bo­den ver­schraubt sind.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2017.