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Notoperation

OTTO BOCK Der Prothesenhersteller leidet unter den Ausschweifungen des Eigentümers. Der Teilverkauf an den Investor EQT soll die Lage entschärfen.

BER­LI­NER BA­ROCK Pro­the­sen­pa­tron Hans Ge­org Nä­der pflegt auf Fir­men­kos­ten ei­nen lu­xu­riö­sen Le­bens­stil

In die­sem Som­mer ver­kün­de­teHans Ge­org Nä­der (55) gleich zwei be­deu­ten­de Er­eig­nis­se. An­fang Juni schal­te­te der Un­ter­neh­mer im Ber­li­ner „Ta­ges­spie­gel“ eine grell­ro­sa Ver­lo­bungs­an­zei­ge mit Herz und Amor­pfeil. Die An­ge­be­te­te Na­tha­lie Scheil ist 30 Jah­re jün­ger, und der Ga­lan kriegt sich nicht mehr ein: „Es war Lie­be auf den ers­ten Blick.“

Das zwei­te Groß­er­eig­nis gab Nä­der kur­ze Zeit spä­ter be­kannt: Der Pro­the­sen­her­stel­ler Otto Bock, bis dato in der Hand von Nä­der und sei­nen zwei Töch­tern, nimmt ei­nen ex­ter­nen Fi­nan­zier an Bord: die Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft EQT.

Der In­ves­tor, hin­ter dem die Fa­mi­lie von Pe­ter Wal­len­berg (58) steht, steigt mit 20 Pro­zent bei der Otto Bock Health­Ca­re ein. In ihr ist das Me­di­zin­tech­nik­ge­schäft des Kon­zerns ge­bün­delt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.