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Wolfgang Dürheimer

reicht es bei Bentley.

Wolf­gang Dür­hei­mer (59) ge­hör­te ein­mal zu den Hig­hest Po­ten­ti­als des Volks­wa­gen-Kon­zerns. Zu Zei­ten Wen­de­lin Wie­de­kings (64) brach­te er die Por­sche-Ent­wick­lung wie­der auf ein an­stän­di­ges Ni­veau. Er hat­te das Ohr von Ex-Pa­tri­arch Fer­di­nand Piëch (80), erst als Dop­pel­chef von Bent­ley und Bu­gat­ti, dann als obers­ter Audi-Ent­wick­ler.

Auch nach dem un­schö­nen Aus bei Audi durf­te Dür­hei­mer blei­ben. Er be­kam sei­ne al­ten Ämter zu­rück. Heim­ge­kehrt zu Bent­ley und Bu­gat­ti sei im Juni 2014 aber ein an­de­rer, sa­gen sie im Kon­zern. We­ni­ger En­er­gie, we­ni­ger fi­xiert als frü­her vor al­lem auf die kauf­män­ni­schen Zie­le.

So ist es aus­nahms­wei­se wirk­lich al­len recht, dass Dür­hei­mer sei­nen bis Mit­te 2019 lau­fen­den Ver­trag nicht mehr er­füllt. Ei­gent­lich sol­le schon Ende 2017 Schluss sein, be­rich­ten Be­tei­lig­te. Doch an­ge­sichts der man­nig­fa­chen Per­so­nalnö­te (un­ter an­de­rem müs­sen vier Vor­stands­po­si­tio­nen bei Audi neu be­setzt wer­den) wird Dür­hei­mer viel­leicht doch noch ein biss­chen län­ger ma­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.