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Im Kreisverkehr

DAIMLER Eine Holdingstruktur soll ab 2019 für den nötigen Aufbruch sorgen – auch personell.

Debat­ten über eine Hol­ding­struk­tur sind für die Daim­ler AG ei­gent­lich ein be­kann­tes Su­jet. Nicht nur, dass Ed­zard Reu­ter (89) den Stutt­gar­ter Au­to­her­stel­ler mal zum „in­te­grier­ten Tech­no­lo­gie­kon­zern“ ma­chen woll­te – und da­mit 1995 kra­chend schei­ter­te.

Auch der heu­ti­ge Kon­zern­len­ker Die­ter Zet­sche (64) hät­te Daim­ler schon ein­mal fast um­ge­baut und die Spar­ten Mer­ce­des und Truck un­ab­hän­gig von­ein­an­der un­ter das Dach ei­ner Hol­ding ge­stellt. Zet­sches Mas­ter­plan: Er woll­te Fi­ats Lkw-Spar­te Ive­co kau­fen, mit Daim­lers Truck­busi­ness ver­schmel­zen – und den neu­en Kon­zern an die Bör­se brin­gen. Doch dem Auf­sichts­rat wa­ren die von Fiat-Chef Ser­gio Mar­chion­ne (65) auf­ge­ru­fe­nen 12 bis 13 Mil­li­ar­den Euro zu viel.

Die Über­nah­me wur­de ab­ge­bla­sen. Sie­ben Jah­re ist das jetzt her. Seit­dem glimmt die Idee der Hol­ding im­mer mal wie­der in Stra­te­gie­dis­kus­sio­nen auf; zu­meist im Ge­wand ei­ner Ab­ha­k­übung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.