NAMEN UND NACHRICHTEN

Gefange­nen­di­lemma

DEUTSCHE BÖRSE Vorstandsfrau Hauke Stars entscheidet über das Schicksal von CEO Kengeter.

RI­SING STARS Auf die Kas­sa­markt­che­fin kommt es jetzt an

Ihr Job sei der span­nends­te bei der Deut­schen Bör­se, hat Hau­ke Stars (50) vor län­ge­rer Zeit ein­mal ge­sagt. Ihre da­ma­li­ge Eu­pho­rie be­zog die Vor­stands­frau des Dax-Kon­zerns auf ihr Auf­ga­ben­ge­biet, das die Pfle­ge des Kas­sa­mark­tes und die Ar­beit mit Start-ups um­fasst.

In­zwi­schen, ei­nen ge­schei­ter­ten Fu­si­ons­ver­such mit der Lon­do­ner Ri­va­lin LSE spä­ter, ist Star­s' Tag­werk noch viel auf­re­gen­der: Sie und ihr Vor­stands­kol­le­ge Jef­frey Tes­s­ler (63), ver­ant­wort­lich für Kun­den und Pro­duk­te, ha­ben nichts we­ni­ger als die Zu­kunft des schwer an­ge­schla­ge­nen CEOs Cars­ten Ken­ge­ter (50) in der Hand.

Sie müs­sen im Na­men des Vor­stands ent­schei­den, ob die Bör­se das von der Frank­fur­ter Staats­an­walt­schaft an­ge­droh­te Buß­geld von 10,5 Mil­lio­nen Euro zahlt. Das ver­lan­gen die Er­mitt­ler da­für, dass sich Ken­ge­ter im De­zem­ber 2015 für 4,5 Mil­lio­nen Euro mit Bör­se-Ak­ti­en ein­ge­deckt und Gra­ti­s­an­teils­schei­ne in ähn­li­chem Um­fang er­hal­ten hat­te – wäh­rend er par­al­lel heim­lich mit der LSE ge­spro­chen ha­ben soll.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.