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Schluss­verkauf

KAUFHOF Warenhaus und Konzernmutter HBC drohen sich gegenseitig in die Tiefe zu reißen.

DIE PAR­TY IST VORÜBER HBC-An­füh­rer Storch (l.) und Baker

Olaf Koch (47) gab sich be­geis­tert. Ge­ra­de hat­te der Me­tro-CEO die Wa­ren­haus­toch­ter Ga­le­ria Kauf­hof für 2,8 Mil­li­ar­den Euro an sei­nen Wunsch­part­ner, die Hud­son's Bay Com­pa­ny (HBC), ver­äu­ßert. Als „so­li­de“ lob­te er die Ka­na­di­er und pries de­ren „kris­tall­kla­re Fi­nan­zie­rung“.

Koch, der selbst aus dem Fi­nanz­fach kommt, litt an­schei­nend un­ter se­lek­ti­ver Wahr­neh­mung. Denn Miss­trau­en war schon da­mals, im Herbst 2015, an­ge­bracht (sie­he mm 10/​2015).

Knapp zwei Jah­re spä­ter schei­nen die schlimms­ten Be­fürch­tun­gen wahr zu wer­den. Die Ge­schäf­te von HBC lau­fen dra­ma­tisch schlecht. Der Kon­zern ist noch hö­her ver­schul­det als zur Zeit des Kauf­hof-Er­werbs, die Li­qui­di­tät wird im­mer knap­per, die Ban­ken set­zen HBC un­ter Druck, und Wa­ren­kre­dit­ver­si­che­rer wei­gern sich, die Kauf­hof-Lie­fe­ran­ten wie bis­her ab­zu­si­chern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.