DURCH­LEUCH­TET ACS prüft eine Über­nah­me des Au­to­bahn­be­trei­bers Aber­tis

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Schleuder­trauma

HOCHTIEF Der Baukonzern fürchtet einen politischen Deal seiner spanischen Mutter ACS.

Der Mann hat das Ver­lie­ren of­fen­kun­dig ver­lernt: Flo­ren­ti­no Pé­rez (70) ist Prä­si­dent des Fuß­ball­dau­er­sie­gers Real Ma­drid. Man­che hal­ten den my­then­um­rank­ten Mil­li­ar­där (ge­schätz­tes Ver­mö­gen: zwei Mil­li­ar­den Euro) gar für den heim­li­chen Kö­nig Spa­ni­ens.

Jetzt hat sich Pé­rez, in sei­ner Ei­gen­schaft als Haupt­ak­tio­när und Chef des größ­ten spa­ni­schen Bau­kon­zerns ACS, in ei­nen bri­san­ten und hoch­po­li­ti­schen Bie­ter­kampf ein­ge­schal­tet. Mit­ten­drin: das Es­se­ner Bau­un­ter­neh­men Hoch­tief, das ACS zu 72 Pro­zent ge­hört.

Es geht um den Au­to­bahn­be­trei­ber Aber­tis, eine Per­le der Zunft und Spa­ni­ens glei­cher­ma­ßen. Im Mai leg­te der rö­mi­sche Kon­kur­rent At­lan­tia ein Kauf­an­ge­bot über 16,3 Mil­li­ar­den Euro vor. Die Fir­ma ge­hört zum Teil den Be­net­tons; Gil­ber­to Be­net­ton (76) wacht im Auf­sichts­rat über das schnel­le Fort­kom­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.