DIE ÖKONOMIE DES ...

... Fahrdienstes Uber

Der Shootingstar aus dem Silicon Valley begeisterte die Investoren. Nun bröckelt seine Story – nicht nur wegen der vielen Skandale.
Von Christian Schütte

Das Wun­der­kind Uber steckt in ge­wal­ti­gen Schwie­rig­kei­ten. Grün­der Tra­vis Kala­nick(41) wur­de raus­ge­drängt, Top­leu­te flüch­ten, es ha­gelt Kla­gen und Rück­schlä­ge. Freund­lich for­mu­liert, liegt das dar­an, dass der Ex-Chef ein Arsch­loch ist. Die sehr viel här­te­re Dia­gno­se lau­tet: Uber hat in Wahr­heit gar kein Ge­schäfts­mo­dell.

An die 13 Mil­li­ar­den Dol­lar ha­ben Fi­nan­ziers bis­her in die Fahr­dienst­platt­form ge­steckt – und da­mit die Be­wer­tung auf zwi­schen­zeit­lich fast 70 Mil­li­ar­den Dol­lar ge­schraubt: So hoch wie bei kei­nem an­de­ren Start-up auf die­ser Welt. Uber ist der In­be­griff re­vo­lu­tio­nä­rer Sharing-Öko­no­mie. Im­mer wie­der wird über den bal­di­gen Bör­sen­gang spe­ku­liert. Trotz­dem ist sie­ben Jah­re nach der Grün­dung of­fen, wo die Ren­di­te am Ende ei­gent­lich her­kom­men soll.

Kala­nick wur­de im Juni ge­schasst, schon zu­vor hat­te er ge­stan­den, als Füh­rungs­kraft ver­sagt zu ha­ben. Der Mit­schnitt ei­nes Streits mit ei­nem Uber-Fah­rer hat­te ihn als Fle­gel ent­larvt. Das Vi­deo lässt auch sein öko­no­mi­sches Pro­blem er­ken­nen: Der Fah­rer, als Selbst­stän­di­ger tä­tig, klagt über fal­len­de Ver­gü­tun­gen, Kala­nick kon­tert, er habe lei­der kei­ne Wahl – die Kon­kur­renz zwin­ge eben zu Preis­sen­kun­gen. Wie passt das zum Traum vom Su­per­pro­fit?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.