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PAARTIELL ERFOLGREICH

Mit großer Finesse hat sich das Ehepaar ACHLEITNER den Weg an die Spitze von Corporate Germany gebahnt. Nun stößt das Geschäftsmodell der beiden an Grenzen.

PER­SO­NAL AS­SIS­TANTS Öffent­lich im­mer gut auf­ge­legt: Ann-Kris­tin Ach­leit­ner und Gat­te Paul bei der DLD-Kon­fe­renz im Ja­nu­ar

Der Ju­bi­lar war auf­ge­räum­ter Stim­mung. Mehr als 300 Gäs­te hat­ten Paul und Ann-Kris­tin Ach­leit­ner ver­gan­ge­nen Ok­to­ber ins Fünf-Ster­ne-Su­pe­ri­or-Ho­tel „In­teral­pen“ nach See­feld in Ti­rol ge­la­den, um Pauls 60. Ge­burts­tag zu fei­ern. Der un­ver­stell­te Blick auf Wet­ter­stein und Kar­wen­del sorg­te für traum­haf­tes Am­bi­en­te; die 282 Zim­mer und Sui­ten des Lu­xus­tem­pels wa­ren der Ge­burts­tags­ge­sell­schaft vor­be­hal­ten; das mit Nach­druck aus­ge­spro­che­ne Foto- und So­ci­al-Me­dia-Ver­bot wur­de be­folgt. Eine Par­ty ganz nach Fas­son der Ach­leit­ners: hoch­ka­rä­tig, groß­fa­mi­li­är, dis­kret.

In sei­ner Rede gab Ach­leit­ner preis, wer ihn am stärks­ten ge­prägt habe: sei­ne Mut­ter, in­zwi­schen 84, sei­ne Frau Ann-Kris­tin (51) – und die US-In­vest­ment­bank Gold­man Sachs, de­ren Deutsch­land-Fi­lia­le er in den 90er Jah­ren hoch­ge­zo­gen hat­te.

Die Deut­sche Bank, de­ren Auf­sichts­rats­chef er seit 2012 ist, fehl­te in der Auf­zäh­lung. Das Geld­haus und sei­ne Lang­zeit­kri­se war eher Flüs­ter­the­ma bei der Sau­se.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.