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AUTOINDUSTRIE Hunderttausende Jobs in Gefahr, ganze Konzerne dem Untergang geweiht? Der Dieselskandal stellt die Überlebensfähigkeit der deutschen Kernbranche in Zweifel. Sieben gute Gründe, warum ihr noch ein langes Leben vergönnt sein wird.

Feu­er­bach könn­te zum Sym­bol wer­den, zum Sym­bol für den viel­leicht ein­schnei­dends­ten Struk­tur­wan­del, dem die deut­sche Wirt­schaft je aus­ge­setzt war. Seit 1909 ist der Stutt­gar­ter Stadt­teil Hei­mat der Ro­bert Bosch GmbH, er be­her­bergt die größ­te Pro­duk­ti­ons- und Ent­wick­lungs­stät­te des größ­ten Au­to­mo­bil­zu­lie­fe­rers der Welt. 13 000 Men­schen ar­bei­ten hier für Bosch, heu­te wie vor 25 Jah­ren. Wäh­rend frü­her Mo­to­ren­tei­le und Kom­po­nen­ten ge­fer­tigt wur­den, wird heu­te Soft­ware für Mo­to­ren ent­wi­ckelt.

Mo­der­ni­sie­rung ohne Job­ver­lus­te. „Feu­er­bach ist zum Mus­ter ge­wor­den für in­dus­tri­el­le Trans­for­ma­ti­on“, sagt Frank Iwer, Au­to­ex­per­te der IG Me­tall.

Doch kann das noch mal funk­tio­nie­ren, wenn die nächs­te Stu­fe der Dis­rup­ti­on ge­zün­det und der Ver­bren­ner vom Elek­tro­an­trieb ver­drängt wird? „Die Mo­to­ren­ent­wick­ler in Feu­er­bach lang­wei­len sich schon jetzt“, be­merkt ein Auf­sichts­rat, so we­nig gebe es zu tun. „Die be­schäf­ti­gen sich mit ih­ren Smart­pho­nes, bas­teln an der Steue­rung ih­rer Hei­zun­gen und Kühl­schrän­ke.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.