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Der Modellbahner

PORTRÄT Solide und nett – Richard Lutz revolutioniert die Bahn, indem er keine Revolution mehr verspricht. Reicht das?

NUR DIE RUHE Den Auf­stieg zum Kon­zern­chef hat Ri­chard Lutz (r.) schnell ver­daut

Als in Zeit­schrif­ten noch Schach­ko­lum­nen zu fin­den wa­ren, in den 70er Jah­ren, ge­riet auch ein ge­wis­ser Ri­chard Lutz in den Bann die­ses ur­al­ten Spiels. Der Jun­ge sei ein „her­aus­ra­gen­des Ta­lent“ ge­we­sen, er­in­nert sich Schach­funk­tio­när Klaus Deven­ter, heu­te Vi­ze­prä­si­dent Sport des Deut­schen Schach­bun­des, „er hät­te das Zeug zum Groß­meis­ter ge­habt“. Im­mer­hin wur­de er deut­scher Vize-Ju­gend­meis­ter und Pfalz­meis­ter der Er­wach­se­nen. Bei der Bun­des­wehr fand er Un­ter­schlupf in ei­ner Sport­för­der­grup­pe.

Lut­z' Tak­tik? Er sei nie der stür­mi­sche Typ ge­we­sen, sagt Weg­ge­fähr­te Deven­ter, „kei­ner, der alle Brü­cken ab­bricht und auf Ge­deih und Ver­derb auf An­griff spielt“. Er habe stets „ru­hig auf sei­ne Chan­ce ge­war­tet“.

Wo­mit auch das Mus­ter sei­ner Kar­rie­re tref­fend be­schrie­ben ist.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.