TRENDS

AUSBRUCH AUS DER LEHRANSTALT

GRÜNDERWELLE Deutsche Hochschulen eifern den amerikanischen Vorbildern nach und installieren massenweise Start-up-Zentren. Was taugen die Geburtshelfer des Unternehmertums?

RAUM FÜR IDE­EN Die Han­dels­hoch­schu­le Leip­zig bie­tet Grün­dern Platz in der ehe­ma­li­gen Spin­ne­rei

Gara­gen­fir­men gib­t's nicht mehr nur im Si­li­con Val­ley, son­dern seit Neu­es­tem auch in Deutsch­land. Fe­lix Bal­len­dat zum Bei­spiel bohrt, fräst und dreht die Werk­stü­cke, die er für die Pro­to­ty­pen sei­nes Start-ups na­mens UrbO braucht, in der Ga­ra­ge sei­ner El­tern im nie­der­baye­ri­schen Sim­bach am Inn.

Von dort pen­delt Bal­len­dat täg­lich nach Mün­chen ins La­bor, und das mit ei­nem BMW Z3, den er ei­gen­hän­dig auf Elek­tro­an­trieb um­ge­baut hat. Der Sport­wa­gen, Bat­te­rie­reich­wei­te 200 Ki­lo­me­ter, ist vom TÜV ab­ge­nom­men und äu­ßer­lich nicht zu un­ter­schei­den von ei­nem Mo­dell mit Ben­zin­mo­tor.

Ei­gent­lich ist Bal­len­dat nur ein Stu­dent von vie­len, der der­zeit sei­nen Mas­ter­ab­schluss in Ma­schi­nen­bau an der Hoch­schu­le Mün­chen vor­be­rei­tet. Gleich­zei­tig aber auch Grün­der und Un­ter­neh­mer. Mit klapp­ba­ren Elek­tro­ei­n­ach­sern aus ul­tra­leich­tem Car­bon – eine ra­di­ka­le Wei­ter­ent­wick­lung der Seg­ways – will Ur­bOs fünf­köp­fi­ges Team die Fort­be­we­gung in den Me­tro­po­len der Welt be­rei­chern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.