GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Übernahmen wie im Rausch

Die Marktmacht des Brauers InBev verspricht steigende Renditen.

Auf dem Mün­che­ner Ok­to­ber­fest bil­den die we­ni­gen maß­geb­li­chen Zel­te und die ge­rin­ge An­zahl an Braue­rei­en, die sie be­lie­fern, ein Oli­go­pol. Das Er­geb­nis ist be­kannt: Bier­preis­in­fla­ti­on. Da­von ist der deut­sche Bier­markt au­ßer­halb der Wiesn weit ent­fernt. Er ächzt un­ter Über­ka­pa­zi­tä­ten und Preis­kampf, denn die oh­ne­hin gro­ße Zahl an Braue­rei­en und Bier­sor­ten wächst hier­zu­lan­de Jahr für Jahr, Craft­bie­ren sei Dank.

In­ter­na­tio­nal sieht das an­ders aus. In den USA etwa do­mi­niert Bud­wei­ser den Markt, in Me­xi­ko Co­ro­na und in Bra­si­li­en trinkt man Skol. Al­le­samt Mar­ken der bel­gi­schen AB In­Bev. Mit Auf­käu­fen in Se­rie ge­lang es der bra­si­lia­ni­schen Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft 3G, den größ­ten und pro­fi­ta­bels­ten Bier­kon­zern der Welt zu er­schaf­fen. Seit der Über­nah­me von SAB­Mil­ler im ver­gan­ge­nen Jahr zäh­len über 500 Mar­ken in mehr als 150 Län­dern zum Kon­zern. Je­des vier­te Bier welt­weit wird von AB In­Bev ge­braut.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.