LEBEN

DIE SET-JETTER

TOURISMUS Reisen zu den Filmsets der Serien von HBO, Netflix und Amazon boomen. Ein Geschä̈ft mit der Sucht – von Island bis Utah.

Die Ge­schich­te spielt nach dem Ende der Welt, wie wir sie ken­nen. Ein Ro­bo­ter­park, in dem al­les er­laubt ist – Cy­borg-Bar­mäd­chen ver­ge­wal­ti­gen, Ro­bo­ter­cow­boys über den Hau­fen schie­ßen, rich­tig böse sein. Al­les geht in „West­world“, bis die Cy­ber­skla­ven an­fan­gen, sich zu weh­ren.

Eine künst­li­che Welt, aber das Gan­ze in groß­ar­ti­ger Land­schaft: rote Fel­sen­wüs­te, ka­the­dra­len­ar­ti­ge Ge­steins­for­ma­tio­nen, Can­yons, Flüs­se, Geis­ter­städ­te, al­tes John-Way­ne-Land, Wes­ter­n­idyl­le. Al­lein schon die Na­men: Fis­her Val­ley, Cast­le Val­ley, Dead Hor­se Point – und so­fort stellt er sich ein, der Book-me-a-flight-Re­flex. Da will man hin. Und auf je­den Fall rei­ten.

Kein Pro­blem: MH Cow­boy (so heißt die Fir­ma) in Moab bie­tet Aus­rit­te durch die Ge­gend an. Man kann mit dem Las­so Rin­der fan­gen. Schon gibt es die ers­te Pau­schal­tour, elf Tage Utah mit Cess­na-Flug, Hum­mer­sa­fa­ri, Can­yon­raf­ting und Über­nach­tung im „Aman­gi­ri“, ei­nem der viel­leicht schöns­ten Ho­tels über­haupt, fast eins mit den Fel­sen, pu­ris­ti­sches De­sign, für 7540 Dol­lar pro Per­son, ohne Flug. Buch­bar über Black To­ma­to, ein Lu­xus­an­bie­ter mit Sitz in New York, ei­ner der Pio­nie­re des Se­ri­en­tou­ris­mus.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.