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Niemals nackt in die Sauna

STE­FAN SCHÖLL­HAM­MER über sei­nen Spa-Knig­ge.

Regel Num­mer eins: Im Spa soll­te man sich ein­fach ge­nau­so be­neh­men wie im nor­ma­len Le­ben auch. Das klingt ein­fach, aber vie­le ma­chen das nicht. Das Ers­te, was mir oft un­an­ge­nehm auf­fällt: Wenn Gäs­te eine Sau­na oder ein Dampf­bad be­tre­ten – und nicht grü­ßen. Das ist, als set­ze sich im Re­stau­rant ein Gast ein­fach wort­los an ei­nen be­setz­ten Tisch.

Au­ßer­dem ge­hört sich ein ge­wis­ser „Si­cher­heits­ab­stand": Wer kann es schon lei­den, wenn eine frem­de Per­son ihm zu nahe kommt?

Ge­nau­so läs­tig: Lau­tes Ge­re­de der Mit­sau­nie­rer. To­ta­le Ruhe, wie vie­le sie im Spa gern hät­ten, muss auch nicht sein. Ein Spa-Be­reich ist kein Klos­ter, Kon­ver­sa­tio­nen sind in der Sau­na schon lan­ge kein Tabu mehr. Nicht um­sonst wer­den in vie­len Län­dern in der Sau­na Ge­schäf­te ge­macht. Aber auch hier gilt, wie so oft: Die Do­sis macht das Gift. Ge­dämpf­tes Ge­spräch: ja; lau­tes Pa­la­ver: nein. Also: Laut­stär­ke re­du­zie­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.