MÜNCHE­NER GE­SCHICH­TEN Wil­ly Bo­gner (3. v. l.) warf sei­nen CEO Alex­an­der Wirth (r.) raus. An­dre­as Baum­gärt­ner (2. v. l) über­nimmt; da­ne­ben Lo­den­frey-Boss Mar­kus Höhn

NAMEN UND NACHRICHTEN

Vom Platz gestellt

BOGNER Der Fußball wurde CEO Alexander Wirth zum Verhängnis.

Alex­an­der Wirth (42) hat eine Schwä­che, min­des­tens. Er ist ein gro­ßer Fan des FC Bay­ern Mün­chen. Die Nähe zu den Stars er­kauf­te sich der Ende No­vem­ber ab­rupt aus­ge­schie­de­ne Bo­gner-CEO aber nicht mit sei­nem kol­por­tier­ten Ge­halt von rund ei­ner hal­ben Mil­li­on Euro. Viel­mehr soll er da­für den Etat sei­nes Ar­beit­ge­bers an­ge­zwackt ha­ben.

Der Mün­che­ner Sport­mo­de­her­stel­ler wirft Wirth vor, dass er sei­ne Lei­den­schaft als Mar­ke­ting ver­brämt und da­mit eine Lounge in der Al­li­anz-Are­na ein­ge­rich­tet habe und zu Aus­wärts­spie­len ge­flo­gen sei. Die­ses Fuß­ball­fie­ber soll bei In­ha­ber Wil­ly Bo­gner (75) der letz­te Aus­lö­ser für die Tren­nung ge­we­sen sein.

Die Kon­trol­leu­re las­sen nun ju­ris­tisch prü­fen, ob Wirth ge­gen sei­nen Ar­beits­ver­trag ver­sto­ßen hat. We­der das Un­ter­neh­men noch des­sen Ex-Chef woll­ten ge­gen­über ma­na­ger ma­ga­zin Stel­lung neh­men.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.