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Investors' Darling

VOLKSWAGEN Betriebsratschef Osterloh geht auf Roadshow – und sorgt für einen Kurssprung.

LON­DON CAL­LING Be­triebs­rats­chef Bernd Os­ter­loh

Show­time! Die In­ves­to­ren drän­gen sich in ei­nem Kon­fe­renz­raum in der Lon­do­ner City, man­che sind ei­gens aus den USA ein­ge­flo­gen. Vorn stehtBernd Os­ter­loh (61), Be­triebs­rats­chef der Volks­wa­gen AG, und, so den­ken vie­le in der Run­de, Erz­feind al­ler Wolfs­bur­ger Re­for­mer und VW-Ak­tio­nä­re. Dann aber legt Os­ter­loh los; und am Ende bleibt der Ein­druck, hier habe der ei­gent­li­che Ma­cher ge­spro­chen – nicht der Blo­ckie­rer.

Der Zu­kunfts­pakt und das Ef­fi­zi­enz­pro­gramm der Mar­ke VW? Sind äu­ßerst er­folg­reich ("wir ar­bei­ten wie­der sehr pro­fi­ta­bel") und, ach ja, haupt­säch­lich Os­ter­lohs Idee. Schon vor drei Jah­ren habe er dem Ma­nage­ment er­klärt, wo die Mil­li­ar­den zu ho­len sei­en (we­ni­ger Kom­ple­xi­tät, mehr Dis­zi­plin in der Ent­wick­lung, mehr SUVs). Jetzt höre Mar­ken­chef Her­bert Diess (59) end­lich auf ihn.

Ein mög­li­cher Bör­sen­gang der Truck­s­par­te? War­um nicht. Die Mil­li­ar­den müss­ten nur in die wei­te­re Ex­pan­si­on in­ves­tiert wer­den, etwa in zu­sätz­li­che An­tei­le an der US-Be­tei­li­gung Na­vistar.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.