ASPI­RAN­TIN Die Lon­do­ner Bü­ro­che­fin Vi­vi­an Hunt wäre die ers­te Frau an der Spit­ze

NAMEN UND NACHRICHTEN

Star aus der City

MCKINSEY Die Neuwahl des Weltchefs wird von den Folgen einer Berateraffäre überschattet.

Das Ren­nen ist er­öff­net, der Weg vor­ge­zeich­net. Nach Lon­glist, Top Ten und ei­nem Show­down zwi­schen zwei Kan­di­da­ten wer­den die welt­weit 550 Se­ni­or­part­ner wohl im März den neu­en McK­in­sey-Chef in Con­sul­ting­stein ge­mei­ßelt ha­ben. Der bis­he­ri­ge Amts­trä­ger, der Ka­na­di­er Do­mi­nic Bar­ton (55), schei­det im Juni nach drei Le­gis­la­tur­pe­ri­oden aus.

Die Wahl ist in zwei­er­lei Hin­sicht be­mer­kens­wert: Zum ei­nen könn­te es dies­mal eine Frau bei der welt­größ­ten Un­ter­neh­mens­be­ra­tung (Um­satz: rund neun Mil­li­ar­den Euro) ganz nach oben schaf­fen. Zum an­de­ren wird das Pro­ze­de­re von ei­nem Be­ra­ter­skan­dal über­schat­tet, der die Fir­ma nicht nur Re­pu­ta­ti­on, son­dern auch Kun­den und wohl kräf­tig Geld kos­ten wird.

Das Dra­ma spielt in Süd­afri­ka. Dort half McK­in­sey 2015 dem größ­ten En­er­gie­kon­zern des Lan­des, Es­kom, die Kos­ten zu sen­ken. Das Staats­un­ter­neh­men ist seit 2005 Groß­kun­de der Con­sul­tants. Das Pro­blem: McK­in­sey ließ sich dar­auf ein, mit ei­ner lo­ka­len Fir­ma na­mens Tril­li­an zu­sam­men­zu­ar­bei­ten. Die wirk­te wie ein nor­ma­ler Be­ra­ter, war aber wohl eine Art Agen­tur, die nur an Auf­trä­gen mit­ver­die­nen woll­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.