NAMEN UND NACHRICHTEN

Clash der Titanen

WERBER Der Nachfolger in spe von Jean-Remy von Matt wollte zu viel.

BLICK INS UN­GE­WIS­SE Tho­mas Strerath woll­te bei Jung von Matt hoch hin­aus, doch jetzt geht es erst mal nur hin­aus

Die Ge­schich­te des Wun­der­wer­bersJean-Remy Mat­t­hieu von Matt (65) hat vie­le Mo­men­te des klas­si­schen Dra­mas. Nun, wo der Prot­ago­nist die Pen­si­ons­gren­ze über­schrit­ten hat, kippt sie ins Tra­gö­di­en­haf­te und mu­tet an wie die Saga vom Herr­scher, der so groß war, dass er nie­man­den fand, der ihm eben­bür­tig war. Ver­dammt zum ewi­gen Wei­ter­wir­ken.

Fakt ist: Der Mit­grün­der der Ham­bur­ger Agen­tur Jung von Matt (JvM) sucht seit mehr als ei­nem Jahr­zehnt nach wür­di­gen Nach­fol­gern, um aus der in­ha­ber- eine part­ner­ge­führ­te Fir­ma zu ma­chen. Und das ging ge­ra­de wie­der schief. Tho­mas Strerath (51) dem Meis­ter zu­min­dest ego­mä­ßig eben­bür­tig, ist nach zwei hoff­nungs­vol­len Jah­ren in Kür­ze raus.

Strerath hat­te bei sei­nem Ein­stieg ei­nen Vor­stands­ver­trag auf drei Jah­re er­hal­ten. Bei den Fir­men­an­tei­len ei­nig­te man sich auf eine kom­pli­zier­te Put-Op­ti­on, aus­zu­üben im Früh­jahr 2019. Für den Fall ei­ner vor­zei­ti­gen Schei­dung, wä­ren die An­tei­le zu­rück­ge­gan­gen an von Matt und des­sen Co-Grün­der Hol­ger Jung (64), der seit Jah­ren nur noch im Auf­sichts­rat wirkt.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.