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Toxisches Dessert

STADA Puddingerbe und Ex-Vormann Carl Ferdinand Oetker muss Rache fürchten.

NACH­SCHLAG Für Fer­di­nand Oet­ker geht das Sta­da-Dra­ma wei­ter

Gera­de erst hat­teBru­no Schick (46) den Kampf um den Pil­len­kon­zern Sta­da ge­gen Zah­lung von rund fünf Mil­li­ar­den Euro ge­won­nen – da mel­de­ten sich nach­ein­an­der zwei Mit­glie­der des Auf­sichts­rats. Glück­wunsch, und wenn er noch ei­nen Job im Sta­da- Vor­stand zu ver­ge­ben habe, man sei in­ter­es­siert. Übri­gens, so eine An­ru­fe­rin, das Kon­kur­renz­an­ge­bot von Ad­vent und Per­mi­ra habe so­und­so­vie­le Euro un­ter dem von ihm und sei­nem Kom­pa­gnon Mi­cha­el Sief­ke (50) von Bain Ca­pi­tal ge­le­gen.

Der Deutsch­land-Chef des Fi­nanz­in­ves­tors Cin­ven war per­plex – und fand sich kur­ze Zeit spä­ter be­stä­tigt. Die Kanz­lei De­be­voi­se & Plimp­ton kam in ih­rer „Un­ter­su­chung mög­li­cher Ge­heim­hal­tungs­pflicht­ver­let­zun­gen bei der Sta­da“ zum Er­geb­nis: „Die­se In­for­ma­ti­on war streng ver­trau­lich“, mit an­de­ren Wor­ten: eine Ver­let­zung des Ak­ti­en­ge­set­zes.

Die Stu­die be­legt auf 16 Sei­ten die epi­schen Feind­se­lig­kei­ten zwi­schen Auf­sichts­rat und Vor­stand in den wil­den Sta­da-Zei­ten: Je­der ge­gen fast je­den. Über die größ­te Alt­last soll im Ja­nu­ar Klar­heit herr­schen: Ob sich die Ex-Vor­stän­de Hart­mut Retzlaff (64), Mat­thi­as Wie­den­fels (44) und Hel­mut Kraft (58) tat­säch­lich „schwer­wie­gen­de Pflicht­ver­let­zun­gen“ zu­schul­den kom­men lie­ßen, wo­für der da­ma­li­ge Auf­sichts­rats­chef Carl Fer­di­nand Oet­ker (45) auf der Haupt­ver­samm­lung Ende Au­gust öf­fent­lich „be­last­ba­re Er­kennt­nis­se“ aus­rief. Die Neu­ei­gen­tü­mer ha­ben die Kanz­lei EHW Part­ners aus Mün­chen nun um ei­nen un­ab­hän­gi­gen Blick ge­be­ten.

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