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„IMMER DIESE VORSTELLUNG, DASS MAN ÜBER ALLES DIE ABSOLUTE KONTROLLE BEHALTEN MUSS.“

INTERVIEW Joe Kaeser verteidigt die harten Einsparungen in der Kraftwerkssparte, zeigt auf, was als „Pure Play“ vom neuen Siemens übrig bleibt – und gesteht Fehler ein.

Herr Ka­e­ser, den frü­he­ren GE-Chef Jeff Im­melt ha­ben Sie un­längst kri­ti­siert mit den Wor­ten: „Ich habe ihn nie­mals sa­gen ge­hört, 'Ent­schul­di­gung, ich lag fal­sch'.“ Ha­ben Sie sich je ent­schul­digt?

JOE KA­E­SER Das tue ich fast je­den Tag. Heu­te erst wie­der bei un­se­rer Per­so­nal­che­fin Ja­ni­na Ku­gel. Da­für, dass ich ihr bei ei­ner Dis­kus­si­on mit den Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tern in die Pa­ra­de ge­fah­ren bin.

Für den 7,8 Mil­li­ar­den Dol­lar teu­ren Kauf des US-Kom­pres­so­ren­her­stel­lers Dres­ser-Rand ha­ben Sie sich bei Ih­ren Ak­tio­nä­ren noch nicht ent­schul­digt, ob­wohl der gar nicht per­formt und Sie bei der Über­nah­me ver­spro­chen hat­ten, ei­nen „Welt­klas­se­an­bie­ter für die wach­sen­den Öl- und Gas­märk­te“ zu schaf­fen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.