UNTERNEHMEN

„ICH BIN AUF RISIKO GEGANGEN“

PSA CEO Carlos Tavares sagt, dass es länger dauern kann, bis sich die Opel-Übernahme rentiert. Und was er für die größten Fehler von Managern hält.

Peu­geot-Chef Car­los Ta­va­res (59) hat in den Fried­rich­stadt-Pa­last in Ber­lin ge­la­den. Im Foy­er glänzt ein Vor­se­ri­en­mo­dell des DS 7 Cross­back – das ers­te SUV der Mar­ke, die ein­mal Pre­mi­um wer­den soll. Frank­reichs Prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron (39) fuhr bei sei­ner Amts­ein­füh­rung da­mit vor, doch an dem Mo­dell in der „DS Lounge“ ge­fällt Ta­va­res das Spalt­maß an ei­nem Kot­flü­gel nicht. „Das soll­ten Sie re­pa­rie­ren las­sen“, weist er ei­nen Mit­ar­bei­ter an. Dem CEO ent­geht kaum ein De­tail. PSA hat er in Re­kord­zeit sa­niert, das soll jetzt auch mit Opel ge­lin­gen. Ta­va­res ist ein har­ter Hund, dar­an lässt er im In­ter­view kei­nen Zwei­fel.

MM Herr Ta­va­res, in Deutsch­land sind wir an sehr selbst­be­wuss­te Au­to­ma­na­ger ge­wöhnt. Die­ter Zet­sche hat „Das Bes­te oder nichts“ als Mot­to für Daim­ler aus­ge­ge­ben, Mar­tin Win­ter­korn woll­te aus VW den größ­ten Au­to­kon­zern der Welt ma­chen. Was ist Ihr Slo­gan?

CAR­LOS TA­VA­RES Ich habe kein per­sön­li­ches Mot­to. Mein Ehr­geiz ist kom­plett auf das Un­ter­neh­men ge­rich­tet. Und dort ha­ben wir den An­spruch, zum ef­fi­zi­en­tes­ten Au­to­her­stel­ler der Welt zu wer­den und zu ei­nem be­gehr­ten Mo­bi­li­täts­an­bie­ter.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.