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DIE BAMBUS-MANAGERIN

PORTRÄT Zum dritten Mal kürt das manager magazin die wichtigsten Businessfrauen der Republik. Die Prima inter Pares 2017: Saori Dubourg, die neue Vorständin für Pflanzenschutz und Bau-Chemie bei der BASF.

JA­PA­NI­SCHE NOTE Die neue BASF-Vor­stands­frau Sa­o­ri Du­bourg bringt ei­nen an­de­ren Stil mit in die Kon­zern­lei­tung.

Saori Du­bourg war noch Grund­schü­le­rin, als eine Rei­se ins Hei­mat­land ih­rer Mut­ter zum Schlüs­sel­er­leb­nis wur­de. Der Blick in den ja­pa­ni­schen At­las ih­rer Ver­wand­ten ver­wirr­te sie: Asi­en lag in der Mit­te der Welt­kar­te, Ame­ri­ka rechts und Eu­ro­pa ir­gend­wo am lin­ken Rand? Aus ih­rem deut­schen At­las kann­te sie das an­ders. Was sie da­mals be­griff, be­glei­tet sie bis heu­te: „Der Blick auf die Welt hängt im­mer vom ei­ge­nen Stand­punkt ab.“

Das Mäd­chen mit dem In­ter­es­se an Welt­kar­ten hat es weit ge­bracht. Seit 21 Jah­ren ar­bei­tet sie für die BASF, jetzt ist sie, ge­ra­de ein­mal 46 Jah­re alt, sehr weit oben an­ge­kom­men. Im Mai 2017 stieg Du­bourg in den Vor­stand auf, dort ist sie ver­ant­wort­lich für Pflan­zen­schutz, Bau­che­mie und Eu­ro­pa. Ihr Be­reich macht 8 Mil­li­ar­den Euro Um­satz, steu­ert 14 Pro­zent zum Ge­samt­ge­schäft bei und be­schäf­tigt 70 000 Mit­ar­bei­ter. Mehr als je­der zwei­te BAS­Fler ist ihr un­ter­stellt.

Du­bourg den­ke in lan­gen Li­ni­en, weit übers Ta­ges­ge­schäft hin­aus, heißt es im Kon­zern. Sie mag es, wen­n's kom­plex wird. „Sa­o­ri blickt kon­se­quent hin­ter das Of­fen­sicht­li­che“, sagt ein Weg­ge­fähr­te.

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