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DEUTLICHE LÜCKEN

STUDIE BCGs Gender Diversity Index zeigt auf, wie weibliche Vorstände und Aufsichtsräte in börsennotierten Unternehmen im Vergleich zu Männern bezahlt werden.

Seit fünf Jah­ren sitzt Clau­dia Ho­yer (45) im Vor­stand der TAG Im­mo­bi­li­en. Bei dem Ham­bur­ger MDax-Un­ter­neh­men küm­mert sie sich als Chief Ope­ra­ting Of­fi­cer ums Ta­ges­ge­schäft, ihr Ver­trag wur­de ge­ra­de bis 2022 ver­län­gert. Für ihre Er­fah­rung wird Ho­yer gut be­zahlt: Sie ver­dient 535 000 Euro pro Jahr, 3000 Euro mehr als der Durch­schnitt ih­rer männ­li­chen Vor­stands­kol­le­gen.

Auch Eva Kien­le (50), Fi­nanz­vor­stän­din von KWS Saat, steht gut da. Die ein­zi­ge Frau in der To­pe­ta­ge des Pflan­zen­zucht- und Bio­tech­spe­zia­lis­ten er­hielt im Ge­schäfts­jahr 2015/​16 822 000 Euro, 44 000 Euro mehr als der Durch­schnitt ih­rer „ein­fa­chen“ Vor­stands­kol­le­gen bei dem SDax-Wert.

Ho­yer und Kien­le sind Aus­nah­men ih­rer Zunft. Die meis­ten Topf­rau­en der deut­schen Wirt­schaft ver­die­nen we­ni­ger als Män­ner in ver­gleich­ba­rer Po­si­ti­on. Rech­net man die CEOs dazu, wird der Ab­stand über­deut­lich.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.