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„Bäume sind für mich Meditation“

ALEX­AN­DER VRE­E­LAND er­klärt, war­um Bäu­me ihm hel­fen, run­ter­zu­kom­men.

Ich habe eine Lei­den­schaft für Bäu­me und Tau­sen­de da­von in den ver­gan­ge­nen 25 Jah­ren auf mei­nem Stück Land auf Long Is­land ge­pflanzt. Dort ste­hen jetzt Tul­pen­bäu­me, Ahorn, Esche oder rus­si­sche Oli­ve, auch Ölwei­de ge­nannt. Nur kei­ne Obst­bäu­me, die in­ter­es­sie­ren mich nicht.

Ich habe alle als Setz­lin­ge ge­kauft, selbst ge­pflanzt und ab­ge­war­tet, bis sie groß wur­den. Mir war klar, dass es min­des­tens zehn Jah­re dau­ern wür­de, bis sie nach ei­nem rich­ti­gen Baum aus­se­hen. Aber ich bin ein sehr ge­dul­di­ger Mensch. Gut Ding will Wei­le ha­ben, heißt es ja im­mer, das gilt ganz be­son­ders für Pflan­zen.

Sich Träu­me zu er­fül­len dau­ert. Das wuss­te schon Vol­taire, der sich mal ein Grund­stück in der Schweiz kauf­te. Sein Gärt­ner sag­te ihm, es wür­de 100 Jah­re dau­ern, bis die Bäu­me so aus­sä­hen, wie er es gern hät­te. Vol­taire ant­wor­te dar­auf­hin: „Dann pflan­ze mal schnell.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.