NACHTS IM

„Nobis“, Kopenhagen

Altes Gemäuer, puristisch aufgefrischt: die neue Designoase in der dänischen Hauptstadt.

SO GEHT HYG­GE Im al­ten Kon­ser­va­to­ri­um schafft das „No­bis“ mit mo­der­nen Far­ben und De­sign ty­pisch dä­ni­sche Ge­müt­lich­keit

Allein schon die Far­ben ma­chen das „No­bis Copen­ha­gen“ zur neu­en De­si­gn­oa­se der Stadt: be­ru­hi­gen­des Wol­ken­blau kom­bi­niert mit Grün­grau, viel Weiß und Beige. Die Zim­mer ha­ben selbst in der ein­fachs­ten Ka­te­go­rie al­les, was man braucht: ein mäch­ti­ges Bett, Ho­cker und Schreib­tisch mit hel­lem Le­der be­zo­gen, den Kult­stuhl CH25 von Carl Han­sen, Ei­chen­par­kett, hohe De­cken, Flü­gel­fens­ter. Zum Flug­ha­fen sind es nur 20 Mi­nu­ten, 5 zum Bahn­hof und in den Ti­vo­li. Zen­tra­ler kann man nicht woh­nen, und schö­ner der­zeit auch kaum.

Frü­her ha­ben in dem Haus von 1903, einst das „Kö­nig­lich Dä­ni­sche Kon­ser­va­to­ri­um“, Mu­sik­stu­den­ten ge­übt, heu­te ste­hen für die Fünf­ster­ne­gäs­te rote Leih­rä­der vor der Tür. Das ers­te dä­ni­sche Haus der schwe­di­schen No­bel­ket­te wirkt schlich­ter als je­nes in Stock­holm. Pas­send zur Stadt eben.

Das Bad ist in Mar­mor ge­klei­det, in je­dem Raum lie­gen schwarz­wei­ße Tep­pi­che in Ge­wit­ter­op­tik von Kas­t­hall: In Ko­pen­ha­gen reg­net es oft und hef­tig. Da mag man das haus­ei­ge­ne Re­stau­rant „Niels“ nach dem Früh­stück kaum ver­las­sen. Höchs­tens für eine kur­ze Wal­king-Tour in die Hip­pie- und Kif­fe­r­oa­se Chris­tia­nia oder eine Ku­chen­sau­se in der Kon­di­to­rei „La Glace“ und den Be­such der Ni­ko­laj-Kunst­hal­le.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.