WAS MACHT EIGENTLICH ...

Markus Kerber?

Der ehemalige BDI-Hauptgeschäftsführer hat eine tiefe Zäsur überstanden. Jetzt genießt er sein zweites Leben.

Mar­kus Ker­ber (54) er­in­nert sich noch wie heu­te an je­nen Tag im Au­gust 2015, als er das Er­geb­nis ei­ner Au­gen­un­ter­su­chung er­fuhr: Eine Wu­che­rung im Ge­hirn, bin­nen Kur­zem müs­se er ope­riert wer­den.

„Die Dia­gno­se kam völ­lig un­er­war­tet“, sagt Ker­ber, „es gab vor­her kei­ner­lei An­zei­chen.“ Nach dem ers­ten Schock rap­pel­te er sich wie­der auf, hol­te eine zwei­te Mei­nung ein, ließ sich punk­tie­ren und war­te­te zehn schreck­li­che Tage lang auf die Dia­gno­se. Dann der er­lö­sen­de Be­fund: Der Tu­mor ist gut­ar­tig, auf ei­nen Ein­griff kann vor­erst ver­zich­tet wer­den.

Trotz der Ent­war­nung hat sich das Le­ben des da­mals 52-Jäh­ri­gen grund­le­gend ver­än­dert. Sein Ver­trag als Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bun­des­ver­bands der Deut­schen In­dus­trie (BDI) war schon um fünf Jah­re bis 2021 ver­län­gert, doch das war ihm egal. Er woll­te nicht mehr und ei­nig­te sich mit dem da­ma­li­gen BDI-Prä­si­den­ten Ul­rich Gril­lo (58) dar­auf, das Amt im März 2017 nie­der­zu­le­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.