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DIGITALE TRÄUME

DEUTSCHE BANK Vorstandschef Christian Sewing hat das glanzlose Geschäft mit dem Zahlungsverkehr als neuen Hoffnungsträger ausgerufen. Es könnte die letzte Chance sein, unabhängig zu bleiben.

IATA, im­mer wie­der IATA. John Gib­bons (58) liebt das Pro­jekt heiß und in­nig. Egal, in wel­che Rich­tung sich das Ge­spräch mit ihm dreht, ir­gend­wie schafft der Deutsch-Ban­ker es im­mer wie­der, auf die Ko­ope­ra­ti­on mit dem Ver­band der welt­wei­ten Flug­ge­sell­schaf­ten zu kom­men. Zu­sam­men ent­wi­ckeln sie ein Be­zahl­ver­fah­ren für Ti­cket­bu­chun­gen. Es ist ein An­griff auf Kre­dit­kar­ten­fir­men wie Visa und Mas­ter­card, über die das Ge­schäft bis­her haupt­säch­lich läuft und die da­mit Mil­li­ar­den ver­die­nen.

„Wir schal­ten die mitt­le­re In­stanz aus, die zwi­schen dem Kun­den und den Air­lines steht“, sagt Gib­bons. Das spa­re der IATA acht Mil­li­ar­den Dol­lar pro Jahr.

Vor al­lem aber ist das Pro­jekt eine Ver­hei­ßung für sei­nen Ar­beit­ge­ber: Es er­öff­net der Deut­schen Bank end­lich eine Per­spek­ti­ve auf die Zu­kunft. „War­um“, hebt Gib­bons zum ei­gent­li­chen Kern an, „sol­len wir nicht auch wie ein Fin­tech agie­ren?“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2018.