KOLUMNE

Mach dein Digitalding

Unternehmerfamilien müssen die Digitalisierung selbst vorantreiben, statt sich auf ihre Manager zu verlassen.
Von Klaus Schweinsberg

Es heißt: Di­gi­ta­li­sie­rung ist Chef­sa­che. Falsch! Das ist zu kurz ge­sprun­gen. Di­gi­ta­li­sie­rung muss – zu­min­dest im Mit­tel­stand – Sa­che der In­ha­ber sein. Denn die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on ent­schei­det über die lang­fris­ti­ge Über­le­bens­fä­hig­keit des Un­ter­neh­mens und be­rührt des­sen Grund­wer­te. Bei­de The­men dür­fen In­ha­ber nicht ih­ren Ma­na­gern über­las­sen, son­dern sie müs­sen sich selbst eine Mei­nung bil­den und die Marsch­rich­tung vor­ge­ben.

Wir wis­sen, dass es für di­gi­ta­le Ge­schäfts­mo­del­le we­ni­ger noch als im ana­lo­gen Wirt­schafts­le­ben ir­gend­wel­che Er­folgs­ga­ran­ti­en gibt. Oder auch nur be­last­ba­re In­di­ka­to­ren, wel­che Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen flie­gen wer­den und wel­che rasch ab­stür­zen. Eben­so ist klar, dass der Weg zum di­gi­ta­len Er­folg ein Lang­stre­cken­lauf ist. Kurz­um: Das Schei­tern kommt kurz­fris­tig, der Er­folg – wenn über­haupt – erst nach vie­len Jah­ren.


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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2018.