UMSTEIGERIN

Alessandra Cama

wechselt nach Hamburg.

Trin­ken gilt ge­mein­hin als männ­li­che Do­mä­ne. Brau­en je­doch, so scheint es, ist Frau­en­sa­che. Zu­min­dest ge­hö­ren fünf der größ­ten deut­schen Bier­pro­du­zen­ten Frau­en: Vel­tins, Krom­ba­cher, Oet­tin­ger, der Pau­la­ner-Her­stel­ler Schörghu­ber – und War­stei­ner.

Die Braue­rei aus dem sau­er­län­di­schen War­stein wird seit Ok­to­ber 2017 von Ales­san­dra Cama (51) ge­lei­tet, doch die Ge­schäfts­füh­re­rin lag mit der Ei­gen­tü­me­rin Ca­tha­ri­na Cra­mer (40) re­gel­mä­ßig über Kreuz. Ken­ner der War­stei­ner Sze­ne be­rich­ten, die Da­men hät­ten sich nach­hal­tig ent­frem­det; manch männ­li­cher Be­ob­ach­ter er­götzt sich an ei­nem „Zi­cken­krieg“.

Mal ging es um Ca­mas um­strit­te­ne Wachs­tums­stra­te­gie, mal gab es Streit um Gas­tro-Chef Ingo Swo­bo­da (42), den Cra­mer im Ge­gen­satz zu Cama un­be­dingt hal­ten will. Ob Cra­mer für ihre Ge­schäfts­füh­re­rin ähn­lich emp­fand, ist nicht über­lie­fert. Es wäre je­den­falls ver­geb­lich ge­we­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2018.