NAMEN UND NACHRICHTEN

Dernier Cri

GLOBAL FASHION GROUP Die internationalen Zalando-Klone sollen an die Börse.

FA­SHION VIC­TIM Die Kin­ne­vik-Che­fin Cris­ti­na Sten­beck

Alles muss raus! Im Re­kord­tem­po drückt Ro­cket-In­ter­net-CEO Oli­ver Sam­wer (46) sei­ne Port­fo­li­o­fir­men aufs Par­kett (Ho­me24, West­wing, Hello­Fresh, De­li­very Hero). Nun soll in Kür­ze der letz­te ver­blie­be­ne Groß­pos­ten im Ro­cket-Reich fol­gen: Die Glo­bal Fa­shion Group (GFG).

Die­se Grup­pe in­ter­na­tio­na­ler Za­lan­do-Klo­ne lie­fert von Russ­land über Bra­si­li­en bis nach Aus­tra­li­en on­line be­stell­te Mode aus, sie kam 2017 auf gut eine Mil­li­ar­de Euro Um­satz, und – güns­ti­ge Markt­be­din­gun­gen vor­aus­ge­setzt – soll mög­lichst im März 2019 an die Bör­se. Ein In­vest­ment­bank­kon­sor­ti­um, dar­un­ter Mor­gan Stan­ley und Gold­man Sachs, ist In­si­dern zu­fol­ge be­reits man­da­tiert. Of­fi­zi­ell heißt es, ein Bör­sen­gang sei „eine Op­ti­on“. Die Ma­nage­ment­teams tref­fen sich je­den­falls schon in Lon­don mit In­ves­to­ren, sie stre­ben eine Be­wer­tung von 1,8 bis 2,5 Mil­li­ar­den Euro an.

Das wäre ein üp­pi­ger Auf­schlag zu den 1,3 Mil­li­ar­den Euro, mit de­nen die Mo­de­grup­pe bei ih­rem schwe­di­schen In­ves­tor Kin­ne­vik in den Bü­chern steht. Zu ei­nem To­pinvest­ment wird GFG für die Hol­ding von Cris­ti­na Sten­beck (41) trotz­dem nicht. Die Schwe­den, frü­her Haupt­fi­nan­ziers der Sam­wer-Un­ter­neh­mun­gen, hat­ten ihre 35 Pro­zent der An­tei­le arg teu­er be­zahlt (sie­he Gra­fik).

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2018.