UNTERNEHMEN

HERR DER BLASEN

VISION FUND Mit seinem Wagniskapitalfonds pumpt der japanische Selfmademilliardär Son weltweit Bewertungen von Techunternehmen auf. Seine Geheimwaffe: die berüchtigtsten Ex-Trader der Deutschen Bank.

RI­SI­KO­MANN Soft­bank-Boss Ma­sayo­shi Son ver­langt von den In­vest­ments sei­nes Vi­si­on Fund ra­san­tes Wachs­tum

Masayo­shi Son (61), Herr über den größ­ten Tech­fonds der Ge­schich­te, emp­fängt sei­ne Be­su­cher gern in ei­nem Kon­fe­renz­zim­mer im 23. Stock der Soft­bank-Zen­tra­le mit Blick über To­kio. Im Raum steht ein rie­si­ger Tisch für 50 Per­so­nen, er­zählt ein CEO, der dort vor­ge­spro­chen hat. Aber nur ei­ner sitzt da: Son, ge­nannt „Masa“. In Fünf-Ze­hen-So­cken.

Son hat sein 100-Mil­li­ar­den-Dol­lar-Ve­hi­kel Vi­si­on Fund ge­nannt. Doch es sei ein Feh­ler, ihm dort mit Vi­sio­nen zu kom­men, sagt je­mand, der das ver­sucht hat. „Das in­ter­es­siert ihn null.“ Son kön­ne dann ziem­lich un­wirsch wer­den.

Was Son wis­sen will: Wie schnell kann das Un­ter­neh­men ska­lie­ren, wie ra­sant die Markt­füh­rer­schaft in wel­chen Re­gio­nen er­obern? Vor al­lem: Wür­de nicht al­les viel schnel­ler ge­hen, wenn ich dir statt 200 Mil­lio­nen eine hal­be Mil­li­ar­de Dol­lar gebe?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2018.