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ELEKTRO­SCHOCK

GENERAL ELECTRIC Der neue CEO Lawrence Culp räumt mit den Lügen seiner Vorgänger auf. Aber reicht das, um den einst wichtigsten Industriekonzern der Welt zu retten?

Mona­te vor­aus war schon al­les ge­bucht für Ge­ne­ral Electrics „Minds + Ma­chi­nes“-Kon­fe­renz am 30. und 31. Ok­to­ber in San Fran­cis­co: Ho­tels, Flü­ge und das „Pier 27“, San Fran­cis­cos Hot­spot für Groß­ver­an­stal­tun­gen. Hier lässt es sich ta­gen. Kreuz­fahrt­schif­fe an­kern, rie­si­ge Fens­ter­fron­ten er­öff­nen ei­nen gi­gan­ti­schen Blick über die ge­sam­te Bucht. GEs obers­te Di­gi­ta­los um Bill Ruh (57), Chef von GE Di­gi­tal, woll­ten vor­tra­gen, auch Kon­zern­boss John Fl­an­ne­ry (57) hat­te sich an­ge­sagt.

Doch dazu kam es nicht, nach 14 de­sas­trö­sen Mo­na­ten an der GE-Spit­ze hat ihn La­wrence Culp (55), Ex-Chef des US-Misch­kon­zerns Da­na­her, am 1. Ok­to­ber ab­ge­löst. Kaum im Amt, can­cel­te Culp die Kon­fe­renz.

Die Ent­schei­dung steht sinn­bild­lich für die Kri­se bei GE und auch für Culp per­sön­lich. Denn der sei – sa­gen Leu­te, die mit ihm ge­ar­bei­tet ha­ben – un­ei­tel, un­hier­ar­chisch und ex­trem kos­ten­fo­kus­siert. Also ziem­lich ge­nau das Ge­gen­teil von GEs lang­jäh­ri­gem Chef Jeff Im­melt (62) und des­sen Zög­ling Fl­an­ne­ry.

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