SPEZIAL MITTELSTAND

Die Klammheim­lichen

Die ersten Mittelständler schaffen sich wieder Fluchtorte im Ausland, statt für ihre Meinung öffentlich einzustehen.
Von Klaus Schweinsberg

Unter­neh­mer sind meist bei­des: vi­sio­nä­re Träu­mer und knall­har­te Rea­lis­ten. Sie müs­sen Ide­en vor­an­trei­ben, die ih­rer Zeit weit vor­aus sind. Die Rede ist von Leu­ten wie Elon Musk heu­te oder Ro­bert Bosch ges­tern.

Gleich­zei­tig ha­ben Un­ter­neh­mer ab­so­lut ra­tio­nal zu sein – was den Markt und das Um­feld be­trifft, in dem sie ope­rie­ren. Sie müs­sen nüch­tern kal­ku­lie­ren, wel­ches der bes­te Stand­ort für ihre Fir­ma und ihre Fa­mi­lie ist. Doch in den Rei­hen der Fir­men­chefs fehlt es der­zeit an scho­nungs­lo­sem Rea­lis­mus. Kaum ei­ner wagt den un­ver­klär­ten Blick auf das, was in Deutsch­land po­li­tisch ge­schieht. Und kei­ner traut sich, über ein Worst-Case-Sze­na­rio zu re­den.


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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2018.