GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Schwäbi­sches Amazon für Büroschränke

Der Stuttgarter Onlinehändler Takkt locht die allgemeine Börsenschwäche einfach ab.

Aktio­nä­re müs­sen jetzt wie­der ganz stark sein. Es ha­gelt Ge­winn­war­nun­gen und zer­dep­pert Bör­sen­kur­se. Freu­de in der trü­ben Zeit ver­heißt Takkt, ein in Eu­ro­pa und Nord­ame­ri­ka füh­ren­der Spe­zi­al­ver­sand­händ­ler für die Ge­schäfts­aus­stat­tung von Un­ter­neh­men. De­ren Freu­den­quell: Be­triebs- und La­ger­ein­rich­tung, Bü­ro­mö­bel, Trans­port­ver­pa­ckun­gen und Dis­pla­y­ar­ti­kel. Also eher lang­wei­li­ges Zeugs, was aber prak­tisch im­mer ge­braucht wird – und nicht nur dann, wenn die Kon­junk­tur­aus­sich­ten glän­zend sind.

Der Bör­sen­kurs von Takkt war zwar von Jah­res­an­fang bis Mit­te Ok­to­ber um 35 Pro­zent ge­fal­len, aber das Stutt­gar­ter SDax-Un­ter­neh­men klet­ter­te dank der am 25. Ok­to­ber ver­öf­fent­lich­ten po­si­ti­ven Ge­schäfts­zah­len flugs wie­der berg­auf: Seit dem er­mu­ti­gen­den Quar­tals­be­richt stieg der Kurs um 20 Pro­zent.

Der Vor­stand be­kräf­tig­te die Pro­gno­se für das or­ga­ni­sche Wachs­tum von 2 bis 4 Pro­zent. Das reicht aus, um dank der Mar­gen­stär­ke or­dent­lich Geld zu ver­die­nen. Takkt er­zielt mit sei­nen 17 Mar­ken ei­nen Jah­res­um­satz von 1,1 Mil­li­ar­den Euro und dar­auf ei­nen üp­pi­gen Cash­flow von 10 Pro­zent. Das ent­spricht dem 9-fa­chen Bör­sen­wert und macht die Ak­tie zu ei­nem Schnäpp­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2018.