WAS MACHT EIGENTLICH ...

Gunter Dunkel?

Der ehemalige NordLB-Chef arbeitet als Unternehmer und Investor. Sein Ziel: eine millionenschwere Familienstiftung.

Gun­ter Dun­kel (65) braucht kei­ne zwei Se­kun­den, bis er zur Ant­wort an­hebt: „Ich hät­te mir den Deal mit KKR da­mals nicht zer­re­den las­sen sol­len“, sagt der ehe­ma­li­ge NordLB-Chef auf die Fra­ge, was er als NordLB-Chef ver­patzt hat. „Dann hät­ten wir heu­te eine an­de­re Si­tua­ti­on.“

Die Lan­des­bank mit Sitz in Han­no­ver ist ge­ra­de das größ­te Sor­gen­kind der deut­schen Fi­nanz­wirt­schaft. Die Nie­der­sach­sen brau­chen fri­sches Ka­pi­tal, von bis zu drei Mil­li­ar­den Euro ist die Rede. Wenn die Spar­kas­sen oder das Land das Not­op­fer nicht brin­gen, kann wohl wie­der ein Drit­ter zu Traum­kon­di­tio­nen ein­stei­gen – so wie Cer­be­rus ge­ra­de bei der HSH Nord­bank.

Um das zu ver­hin­dern, woll­te Dun­kel 2016 ein di­ckes Schiff­sport­fo­lio an den Fi­nanz­in­ves­tor KKR ver­kau­fen. Dun­kels Kol­le­gen sperr­ten sich; sie mein­ten, sie könn­ten die Kre­di­te für die Bank zu bes­se­ren Kon­di­tio­nen ab­wi­ckeln.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2018.