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„Leider ist etwas schiefge­gangen“

RWE Chef Rolf Martin Schmitz über den Rauswurf von Peter Terium, den Kohleausstieg und mögliche Zukäufe.

WECH­SEL­SPIEL Schmitz (60) ver­lor 2012 den Kampf ge­gen Te­ri­um um den RWE-Chef­pos­ten. Im Ok­to­ber 2016 kehr­ten sich die Ver­hält­nis­se um. Schmitz stieg zum CEO von RWE auf, Ei­gen­tü­mer der von Te­ri­um ge­lei­te­ten Ökostrom­toch­ter In­no­gy.

MM Herr Schmitz, Ende De­zem­ber wur­de Pe­ter Te­ri­um, Chef der RWE-Be­tei­li­gung In­no­gy, spek­ta­ku­lär ge­schasst. War­um die­ser ab­rup­te Ab­gang?

ROLF MAR­TIN SCHMITZ Nach ei­ner In­no­gy-Auf­sichts­rats­sit­zung gab es eine Ad-hoc-Mel­dung: Das Er­geb­nis für 2017 wird um rund 100 Mil­lio­nen Euro ver­fehlt, die Er­war­tung für 2018 um rund 200 Mil­lio­nen. In den dar­auf­fol­gen­den Ta­gen rutsch­ten die Ak­ti­en­kur­se von In­no­gy und RWE dra­ma­tisch ab. Das stand nicht mehr in Ein­klang mit den Zah­len. Die Ver­feh­lun­gen sind nicht so groß, dass man dar­aus ei­nen Ver­lust von in der Spit­ze 4 Mil­li­ar­den Euro Bör­sen­wert für In­no­gy und noch ein­mal rund 2,5 Mil­li­ar­den für RWE hät­te ab­lei­ten kön­nen. Der Ka­pi­tal­markt hat in ei­ner Art und Wei­se re­agiert, die ei­nen gro­ßen Ver­trau­ens­ver­lust zeigt.

Ha­ben sich Ak­tio­nä­re bei Ih­nen be­schwert?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.