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Zahlen, bitte!

AIR BERLIN Der ehemalige Großaktionär Etihad aus Abu Dhabi soll für die Milliardenpleite aufkommen.

AUS­STEI­GER Eti­had-Auf­se­her Al Say­egh kapp­te die Ver­bin­dung zu Air Ber­lin

Die Mis­si­on dürf­te ihm manch schlech­te Stun­de ein­ge­bracht ha­ben. Ah­med Ali Al Say­egh, Vize-Chair­man der Abu-Dha­bi-Flug­li­nie Eti­had Air­ways, er­hielt im Herbst 2016 den Auf­trag, die wah­re Lage des Staats­car­ri­ers zu er­kun­den. Was er fand, war das Grau­en: ver­deck­te Mil­li­ar­den­ver­lus­te, ver­schla­ge­ne Ma­na­ger und trost­lo­se Be­tei­li­gun­gen im Aus­land, vor­ne­weg Air Ber­lin.

Der Son­der­er­mitt­ler han­del­te. Erst warf er den lang­jäh­ri­gen CEO Ja­mes Ho­gan (61) samt Kum­pa­nen raus. Dann zog er bei Air Ber­lin die In­fu­si­ons­na­del. An­fang Au­gust 2017 stell­te Eti­had alle Zah­lun­gen an die Deut­schen ein, Air Ber­lin starb.

Für ei­nen Mo­ment schien der Alb­traum der Ara­ber vor­bei. Jetzt kehrt er zu­rück.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.