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Cashe, wer kann

STEINHOFF Für die Commerzbank steht ein dreistelliger Millionenbetrag auf dem Spiel.

Knapp 70 Ban­ker dräng­ten sich am Diens­tag­mit­tag vor Weih­nach­ten auf Ein­la­dung des be­droh­lich wan­ken­den Mö­bel­händ­lers Stein­hoff im Lon­do­ner „Mill­en­ni­um Ho­tel“. Ihre sehn­süch­ti­ge Er­war­tung: ein se­riö­ser Ret­tungs­plan. Statt­des­sen fühl­ten sie sich, als sei­en sie in eine Come­dy­show ge­ra­ten.

Zwei Wo­chen war es her, dass De­loit­te der Poco-Mut­ter das Tes­tat ver­wei­gert und da­mit den Ver­dacht auf Bi­lanz­fäl­schun­gen ver­stärkt hat­te (eine Prü­fung der nie­der­län­di­schen Fi­nanz­auf­sicht ge­gen den Prü­fer we­gen mög­li­cher feh­ler­haf­ter Testa­te läuft). Nun bot der Mul­ti­mil­li­ar­den­krä­mer als Haupt­dar­stel­ler ge­ra­de mal Alex­and­re No­da­le auf, den Chef der fran­zö­si­schen Toch­ter Con­f­o­ra­ma.

Der 39-Jäh­ri­ge stell­te sich den be­sorg­ten Geld­ge­bern zu­nächst in sei­nem neu­en Ne­ben­job als Vize-CEO der Stein­hoff In­ter­na­tio­nal vor, um dann ein­zu­ge­ste­hen: In der Hol­ding der eu­ro­päi­schen Ope­ra­tio­nen – ne­ben Con­f­o­ra­ma etwa Kika-Lei­ner, Pound­land und Pep­co – habe man nur noch 18 Mil­lio­nen Euro an Cash ge­fun­den. Jetzt sei „so­for­ti­ger Zu­gang zu Li­qui­di­tät“ von­nö­ten.

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