NAMEN UND NACHRICHTEN

Allein auf weiter Flur

BOGNER Das kriselnde Modehaus hat seine beiden wichtigsten Aufsichtsräte verloren.

AB­FAHRT Der Un­ter­neh­mer und frü­he­re Ski­renn­fah­rer Wil­ly Bo­gner

Die Auf­sichts­rats­sit­zun­gen des Mün­che­ner Sport­mo­de­an­bie­ters Bo­gner lie­fen stets recht har­mo­nisch ab. Ei­gen­tü­mer Wil­ly Bo­gner (75) band die Kon­trol­leu­re in wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen ein und folg­te meist ih­rem Rat.

Das kon­struk­ti­ve Mit­ein­an­der en­de­te, als der Pa­tri­arch das Gre­mi­um im Sep­tem­ber 2016 neu be­setz­te – un­ter an­de­rem mit Her­bert Hen­z­ler (76), Ex-Deutsch­land-Chef von McK­in­sey, und Alex­an­der Liegl (59), Part­ner der So­zie­tät No­err. Den Vor­sitz be­hielt der ehe­ma­li­ge Luft­han­sa-Gran­de Jür­gen We­ber (76).

Seit­her ge­noss nur noch ei­ner das un­ein­ge­schränk­te Ver­trau­en des Pa­trons: An­walt Liegl. Bo­gners lang­jäh­ri­ge Freun­de We­ber und Hen­z­ler blie­ben im­mer häu­fi­ger au­ßen vor. Selbst von der Ab­be­ru­fung des Vor­stands­vor­sit­zen­den Alex­an­der Wirth (42) im No­vem­ber 2017 er­fuh­ren sie erst im Nach­hin­ein.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.