NAMEN UND NACHRICHTEN

Schwäche­anfall

FRESENIUS Vorstandschef Stephan Sturm hat sich in den USA verkauft.

GE­LIE­FERT UND AB­GE­STRAFT Fre­se­ni­us-Chef Ste­phan Sturm

Es war ein Start nach Maß. Na­he­zu zeit­gleich mit sei­nem Wech­sel auf den Chef­ses­sel des Bad Hom­bur­ger Ge­sund­heits­dienst­leis­ters Fre­se­ni­us ver­kün­de­te Ste­phan Sturm (54) im Som­mer 2016 die größ­te Über­nah­me der Fir­men­ge­schich­te. 5,8 Mil­li­ar­den Euro zahl­te er für die spa­ni­sche Kli­nik­ket­te Quirón­sa­lud. Ein paar Mo­na­te spä­ter folg­te der Kauf des US-Ge­ne­ri­ka­spe­zia­lis­ten Akorn für 4,4 Mil­li­ar­den Euro. Da­zwi­schen setz­te der eins­ti­ge In­vest­ment­ban­ker sei­ne Zie­le steil nach oben. Bis Ende 2020 sol­len Um­satz und Ge­winn um min­des­tens 50 Pro­zent em­por­schnel­len.

Sturms Bot­schaft war deut­lich: Trotz Chef­wech­sel läuft die Wachs­tums­ma­schi­ne Fre­se­ni­us wei­ter auf Hoch­tou­ren – auch wenn die Über­nah­me­zie­le grö­ßer, die Kon­zern­struk­tur kom­ple­xer und die Märk­te schwie­ri­ger wer­den. Die An­sa­ge kam bei den In­ves­to­ren an. Um 20 Pro­zent leg­te der Ak­ti­en­kurs in den Wo­chen und Mo­na­ten da­nach zu.

Ge­hal­ten aber hat der Ver­trau­ens­vor­schuss der An­le­ger kein Jahr. Seit ver­gan­ge­nem Som­mer fällt die Ak­tie – und das, ob­wohl Sturm den ver­spro­che­nen Um­satz und Ge­winn ge­lie­fert hat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.