DIE ÖKONOMIE DER ...

Kreativ­cluster

Ein neues „Valley“ zu bauen ist Traum aller Politiker. Doch derlei Ansammlungen schlauer Köpfe sind sehr vergänglich.
Von Christian Schütte

Sam Alt­man hat in ein Wes­pen­nest ge­sto­chen. Ihm sei in Chi­na et­was Ver­blüf­fen­des auf­ge­fal­len, schrieb der Chef des le­gen­dä­ren Start-up-In­ku­ba­tors Y Com­bi­na­tor kürz­lich in sei­nem Blog: „Strit­ti­ge The­men zu dis­ku­tie­ren war für mich in Pe­king leich­ter als in San Fran­cis­co.“

Im­mer schnel­ler pas­sie­re es näm­lich in der Bay Area, dass man sich aus Ver­se­hen zum Ge­äch­te­ten ma­che. Auf die Start-ups wir­ke das „sehr ne­ga­tiv": Sprech­ver­bo­te sei­en In­no­va­ti­ons­ver­bo­te, vie­le der smar­tes­ten Leu­te wan­der­ten des­halb be­reits ab. Eine Er­fin­dung wie Bit­co­in sei in der heu­ti­gen Kul­tur San Fran­cis­cos kaum noch vor­stell­bar – „zu ver­rückt, zu ge­fähr­lich“.

Na­tür­lich wur­de Alt­man so­fort ent­geg­net, dass ja wohl Chi­na kaum ein Leucht­turm frei­er Rede sei. Und dass es sehr gute Grün­de gebe, wes­halb etwa Ras­sis­mus tabu sein soll­te.

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