TRENDS

DIVERSITY-BLUES

MANAGEMENT Die Bewegung für mehr Vielfalt in den Unternehmen kommt kaum voran. Das hat sie sich selbst zuzuschreiben.

Ein Mor­gen im No­vem­ber, Dver­se Me­dia-Kon­fe­renz in Ber­lin. In der Lan­des­ver­tre­tung Ba­den-Würt­tem­berg wol­len rund 100 Frau­en und ei­ni­ge Män­ner ei­nen Tag lang dar­über nach­den­ken, wie mehr Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen von Wirt­schaft und Me­di­en ge­lan­gen kön­nen. Es geht, wie im­mer bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen, um schier über­mäch­ti­ge Hin­der­nis­se: die Ste­reo­ty­pe in den Köp­fen, män­ner­ge­präg­te Fir­men­kul­tu­ren, igno­ran­te Chefs.

Doch dies­mal kommt Er­lö­sung auf die Büh­ne, in Ge­stalt von Ma­thi­as Döpf­ner. Der Sprin­ger-Chef zählt auf, wie vie­le Frau­en er in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in Spit­zen­po­si­tio­nen ge­hievt hat. Die Chef­re­dak­teu­re von „Bild“ und „BamS“ – bei­de weib­lich. Auch di­ver­se Füh­rungs­kräf­te im Ver­lag sei­en Frau­en, das von Sprin­ger mit­in­iti­ier­te In­ter­net­por­tal Ve­r­i­mi lei­tet Do­na­ta Hop­fen.

Na klar, er­zählt Döpf­ner, an­fangs sei der Wi­der­stand der Män­ner groß ge­we­sen, doch das sei in­zwi­schen an­ders: „Di­ver­si­tät spie­gelt un­se­ren Markt.“ Zu­dem ma­che die Ar­beit mit Frau­en ein­fach mehr Spaß. „So müs­sen Sie es po­si­tio­nie­ren!“, ruft er den Ver­sam­mel­ten zu.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.