LEBEN

Star Wars

BERLINALE Zoff um die Nachfolge, strategische Defizite und übermächtige neue Konkurrenten – Deutschlands bedeutendstes Glamourevent ringt um seine Zukunft.

ZAM­PA­NO GE­SUCHT Wenn Die­ter Kosslick die Stars auf dem ro­ten Tep­pich herzt (hier die Chi­ne­sin Yu Nan), kann die Par­ty los­ge­hen. Nur wer folgt auf Kosslick?

Die­ter Kosslick läuft wie an­ge­sto­chen zu sei­nem Schreib­tisch und we­delt mit dem Buch­ver­trag von Hoff­mann und Cam­pe. Eben un­ter­schrie­ben. Die kön­nen sich auf was ge­fasst ma­chen, die deut­schen Re­gis­seu­re, Po­li­ti­ker und Jour­na­lis­ten. All die­se Idio­ten, Klein­geis­ter und Würst­chen, die ihn ab­sä­gen wol­len.

Im Stun­den­takt trä­fen So­li­da­ri­täts­adres­sen ein, er­zählt er, aus L. A. von Mar­tin Scor­se­se, von den Fes­ti­val­di­rek­to­ren aus Ve­ne­dig und Can­nes. Kosslick über­legt kurz laut, wie es wäre, wenn er dem­nächst bei ei­nem der an­de­ren Film­fes­te an­heu­er­te, Ra­che kann so be­frei­end sein.

Die­ter Kosslick (69) hat in sei­nen fast 17 Jah­ren als Chef die Ber­li­na­le auf Au­gen­hö­he mit Can­nes und Ve­ne­dig ge­bracht. So sieht er das je­den­falls. Und die­se Leis­tung lässt er sich or­dent­lich ver­gü­ten, mit 300 000 Euro Jah­res­ge­halt.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.