DRESSCODE

Schlafanzug

SCHÖNER SCHLUM­MERN (von oben): ka­riert im Hips­ter­look von Polo Ralph Lau­ren, 130 Euro; von Schies­ser, 175 Euro; von Slee­py Jo­nes, 155 Euro; von De­rek Rose, 210 Euro.

Der Künst­ler Ju­li­an Schna­bel trägt sie auch tags­über: Py­ja­mas wur­den zu sei­nem Mar­ken­zei­chen. Da­mit war er sei­ner Zeit weit vor­aus, denn in­zwi­schen sind Schlaf­an­zü­ge wie­der sa­lon­fä­hig, auch tags­über. Vie­le De­si­gner be­sin­nen sich auf die äs­the­ti­sche Bett­ru­he jen­seits von Sweat­pants und aus­ge­lei­er­ten T-Shirts. Der Sie­ges­zug der Schlaf­an­zü­ge be­gann in den 30er Jah­ren mit dem „Hays Of­fice“-Code. Hol­ly­woods Film­stars durf­ten nur ge­mein­sam im Bett zu se­hen sein, wenn bei­de ei­nen Py­ja­ma tru­gen, so wie Do­ris Day, Clark Gab­le oder Cary Grant. Spä­ter gal­ten sie dann über Jahr­zehn­te als ziem­lich spie­ßig. Das ist jetzt vor­bei. Zu Recht. Denn Prü­de­rie ist eine Fra­ge der Hal­tung und nicht des Nacht­hemds.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.