WAS MACHT EIGENTLICH ...

Jens Schulte-Bockum?

Der frühere Vodafone-Deutschland-Chef überwarf sich mit der britischen Mutter – jetzt düst er als COO von Johannesburg aus durch Afrika.

Ver­spricht die Ar­beit bei ei­nem Mo­bil­fun­ker Aben­teu­er? Nor­ma­ler­wei­se eher we­ni­ger. Doch Jens Schul­te-Bock­um (51) hat­te mehr da­von, als ihm lieb war. Es wa­ren die Zei­ten, als bei sei­nem Ex-Ar­beit­ge­ber Vo­da­fo­ne kaum et­was vor­an­ging. Die bri­ti­sche Kon­zern­mut­ter woll­te mit ih­rer Deutsch­land-Toch­ter schnel­ler ex­pan­die­ren und setz­te Schul­te-Bock­um ei­nen Auf­pas­ser in den Board. Das pass­te dem Deutsch­land-Chef gar nicht, er ver­krach­te sich mit der Füh­rungs­rie­ge in Lon­don und warf im Mai 2015 ent­nervt hin.

Da­nach wur­de es ru­hig um Schul­te-Bock­um. So ru­hig, dass schon das Auf­plop­pen ei­ner Mail über ihn zum Er­eig­nis wur­de. Die Mel­dung, dass der Deut­sche in Süd­afri­ka beim Mo­bil­fun­ker MTN an­heu­ert, ging Ende 2016 völ­lig un­ter. Da­bei war der Schritt nur kon­se­quent, das nächs­te Aben­teu­er eben.

Schul­te-Bock­um woll­te raus aus der Bran­che oder we­nigs­tens raus aus dem ge­sät­tig­ten Eu­ro­pa. Zur Ab­wechs­lung mal in ei­nem Wachs­tums­markt ar­bei­ten – das war sein Ziel.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2018.