NAMEN UND NACHRICHTEN

Wiederver­ei­nigung

ALDI Die beiden Discounter rücken zusammen. Selbst die Verschmelzung zu einem Konzern schließt ein Geheimprotokoll nicht aus.

BRU­DER­LIE­BE Aldi Süd und Nord kom­men sich so nah wie frü­her ein­mal Leo­nid Bre­schnew und Erich Hone­cker (r.)

Nor­ma­ler­wei­se schreibtMar­tin The­sing (55) kei­ne Sit­zungs­pro­to­kol­le – da­für hat er sei­ne Leu­te. Aber bei dem Mee­ting am 23. No­vem­ber 2017 in Mül­heim han­del­te es sich um ein so ex­plo­si­ves The­ma, dass der Haupt­ge­schäfts­füh­rer für den in­ter­na­tio­na­len Ein­kauf von Aldi Süd selbst zum Stift griff.

Auf sie­ben eng be­schrie­be­nen Sei­ten do­ku­men­tier­te The­sing, was 16 hoch­ran­gi­ge Ma­na­ger von Aldi Süd und Nord bei ih­rem fünf­ein­halb­stün­di­gen Tref­fen in der Süd-Zen­tra­le be­spro­chen hat­ten: Die bei­den Ge­sell­schaf­ten prü­fen eine Zu­sam­men­le­gung des Ein­kaufs und di­ver­ser an­de­rer Ab­tei­lun­gen wie Lo­gis­tik, Wer­bung, Qua­li­täts­we­sen oder Cor­po­ra­te Re­s­pon­si­bi­li­ty.

„Per­spek­ti­visch soll­te auch über wei­te­re or­ga­ni­sa­to­ri­sche Schrit­te der Ko­ope­ra­ti­on nach­ge­dacht wer­den“, no­tier­te The­sing. Will hei­ßen: Die bei­den bis­lang recht­lich ge­trenn­ten Dis­coun­ter könn­ten zu ei­nem Kon­zern ver­schmel­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2018.